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Knochenaufbau

Wenn nicht genügend Knochen für die sichere Verankerung eines Zahnimplantats zur Verfügung steht, muss ein sogenannter Knochenaufbau erfolgen. Der Knochenaufbau dient also dazu, die notwendigen Voraussetzungen für den Halt des Zahnimplantats zu schaffen.

SofortimplantateSocket Preservation

Übersetzt bedeutet Socket Preservation "Erhalt des Zahnfachs“ (Alveole). Der Knochenaufbau erfolgt zeitgleich mit der Zahnentfernung.

Warum Socket Preservation?

Das Ziel dieses Verfahrens besteht darin, die Knochenregeneration unter Erhalt der Knochenwand zu fördern. Nach Entfernung von Zähnen, speziell im Frontzahnbereich, bleibt oftmals nur eine dünne Knochenwand bestehen. Da hierdurch eine ungünstige Situation für eine mögliche Implantat Versorgung entsteht, sucht man seit langem nach Konzepten, um den frühzeitigen Verlust des Knochens auszugleichen und zu verhindern. Mit dieser Methode können wir aufwendige Knochenaufbaumassnahmen in vielen Fällen verhindern.

Wie funktioniert Socket Preservation?

Einerseits kann man durch frühzeitiges Einbringen eines Implantats (Sofortimplantat) diese dünnen Wände stützen und erhalten. Da dieser Vorgang aber nicht immer durchführbar ist, kann unmittelbar nach der Zahnentfernung die leere Alveole durch Auffüllen mit Knochenersatzmaterial und gleichzeitigem Abdichten mittels einer Membran erhalten werden. Das bedeutet für Sie als Patient ein Minimum an Behandlungsaufwand!

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Knochenanlagerung unter Verwendung von Knochenersatzmaterial

Der Knochenaufbau erfolgt zeitgleich mit der Zahnentfernung und der Implantation (Sofortimplantat), oder nach einer weiter zurückliegenden Zahnentfernung. Speziell in Fällen, bei denen der Zeitpunkt der Zahnentfernung lange zurück liegt, muss man gelegentlich vor beziehungsweise während des Einbringens des Zahnimplantats Knochenaufbaumassnahmen durchführen. Zunächst einmal prüfen wir, ob ein Knochenaufbau aufgrund zu geringer Knochenhöhe oder zu geringer Knochenbreite notwendig wird.

Was macht man bei zu geringer Knochenbreite?

Bei geringem Knochenmangel in der Breite kann der für den Kieferknochenaufbau notwendige Knochen während der Operation gewonnen werden (Eigenknochen). Bei grösserem Knochenmangel muss hierfür Knochenersatzmaterial verwendet werden. Die aufgebaute Knochenregion wird oft mit einer Art Folie (Membran) geschützt, damit eine ungestörte Einheilung des Knochens erfolgen kann. Diese Membranen werden vom Körper vollständig abgebaut. Eine spätere Entfernung ist somit nicht mehr notwendig.

Was macht man bei zu geringer Knochenhöhe?

Besonders im Bereich des seitlichen Oberkiefers findet sich häufig ein Verlust der Knochenhöhe, der vor dem Setzen eines Implantates behoben werden muss. Die räumliche Nähe zur Kieferhöhle macht die Implantation in vielen Fällen schwierig. Deshalb wenden wir den sogenannten Sinuslift, auch als Sinusbodenelevation bezeichnet, an. Dabei wird die Kieferhöhle durch Einsatz von Knochenersatzmaterial „angehoben". Da die Sinuslift Operation einen oftmals aufwendigen Eingriff darstellt, sind wir schon seit geraumer Zeit dazu übergegangen, das Zahnimplantat an der Kieferhöhle “vorbei“ zu setzen. Das erlaubt uns in den allermeisten Fällen auf die Sinuslift Operation zu verzichten!

Auch im Bereich des seitlichen Unterkiefers beobachtet man nach weit zurückliegendem Zahnverlust oft einen starken Knochenrückgang. Mittels Einsatz von immer kürzer werdenden Implantaten, ist es uns allerdings auch hier in den allermeisten Fällen möglich, die Zahnimplantate ohne zusätzliche Anwendung eines Knochenaufbaus setzen zu können!

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